Der chinesische Kämpfer Song Yadong, der den fünften Platz in der UFC-Bantamgewichtsklasse belegt, beschuldigte den ehemaligen Divisions-Champion Sean O'Malley offen des Rassismus. Der Grund war der etwas ungewöhnliche Auftritt des Amerikaners beim ersten offiziellen Face-off vor ihrem Kampf am 25. Januar bei UFC 324 in Las Vegas.
O'Malley erschien beim Face-off mit einer medizinischen Maske — ein Detail, das sofort ins Auge fiel und eine starke Reaktion in der chinesischen MMA-Gemeinschaft auslöste.
„Ja, ich halte es für absoluten Rassismus. Mir hat es wirklich nicht gefallen. Auch die chinesischen Fans mochten es nicht“, erklärte Yadong in einem Interview mit AgFight.
Gleichzeitig war Song ziemlich gelassen in Bezug auf O'Malleys allgemein provokantes Verhalten, das seit langem mit dem frühen Conor McGregor verglichen wird:
„Er möchte der zweite Conor sein — bitte, lass ihn es versuchen. Es passt sogar zu mir, denn solche Dinge funktionieren gut, um den Kampf und die Promotion als Ganzes zu fördern. Mach, was du willst, Sugar. Ich bereite mich einfach darauf vor, ihn am 25. Januar auszuschalten“, schloss der Kämpfer ab.