Im Mittelpunkt steht am 28. März in Tokio das Duell zwischen Shiro Matsumoto und Koki Osaki bei GLORY 106, einer gemeinsam mit RISE veranstalteten Karte. Dazu kommen Ryujin Nasukawa gegen Kaito Hasegawa im Co-Main-Event sowie die ersten Kämpfe des Turniers GLORY x RISE Last Featherweight Standing. Für den europäischen Markt ist diese Veranstaltung auch deshalb interessant, weil GLORY als Marke in den Benelux-Ländern tief verankert ist und immer wieder Stilrichtungen aus Japan und Europa direkt zusammenführt.
Matsumoto bringt eine Bilanz von 55-17-4 mit, davon 19 Siege durch K.o. Osaki steht bei 38-6-1 und 21 vorzeitigen Erfolgen. Damit treffen im Hauptkampf zwei etablierte Namen der leichteren Gewichtsklassen aufeinander, die auf unterschiedliche Weise unter Druck stehen: Matsumoto muss seinen Status als erfahrener Topmann bestätigen, Osaki kann sich mit einem Sieg endgültig für größere internationale Aufgaben empfehlen.
Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Event vor allem wegen seiner sportlichen Tragweite relevant. Der Ausgang des Hauptkampfs dürfte direkten Einfluss auf die künftige Ordnung im japanischen Spitzenfeld haben. Im Co-Main-Event geht es zudem um den vakanten RISE-Titel im Superfliegengewicht, wenn Nasukawa (17-2, 9 K.o.) auf Hasegawa (15-2, 12 K.o.) trifft. Das erhöht den sportlichen Wert der Karte deutlich.
Besonders spannend ist das Featherweight-Turnier. Miguel Trindade trifft auf Berjan Peposhi, Petch auf Abraham Vidales, Sung-hyun Lee auf Yura Kono und Kento Haraguchi auf Hiroki Kasahara. Gerade für europäische Zuschauer ist dieses Format leicht zugänglich: gewinnen und weiterkommen, verlieren und ausscheiden. Dazu kommen weitere starke Paarungen mit Haruto Yasumoto, Takumi Terada, Kan Nakamura, Phet A Cheer, Taiju Shiratori und Capitan. Der Sieger des Abends dürfte sich nicht nur Momentum sichern, sondern auch die nächsten Matchups in mehreren Gewichtsklassen mitbestimmen.