Prates statt Garry? Cormier bringt Islam Makhachev nach UFC 322 neu ins Spiel

Dmitriy Kel 4. Mai 2026 18:03

Nach dem jüngsten Auftritt von Carlos Prates ist die Diskussion um den nächsten Titelkampf im Weltergewicht neu entfacht. Daniel Cormier erklärte in dieser Woche auf seinem YouTube-Kanal, dass der Brasilianer nach dem Sieg über Jack Della Maddalena ein ernsthafter Kandidat für einen Kampf gegen Islam Makhachev bei UFC 322 sei. Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das auch deshalb relevant, weil die UFC ihre Matchmaking-Weichen derzeit in einer der sportlich dichtesten Gewichtsklassen überhaupt stellt.

Bislang deutete vieles darauf hin, dass Ian Machado Garry den Zuschlag als nächster Herausforderer erhalten könnte. Cormier sieht das nach Prates’ Vorstellung anders. Aus seiner Sicht hat der Brasilianer mit der Art dieses Erfolgs mehr geliefert als nur einen weiteren Sieg: Er hat sich in die unmittelbare Titeldebatte geschoben.

Sportlich steht viel auf dem Spiel. Makhachev braucht im Weltergewicht einen Gegner, der sofort Glaubwürdigkeit mitbringt. Prates wiederum muss beweisen, dass seine Dynamik auch gegen einen taktisch disziplinierten Champion trägt. Genau darin liegt die Brisanz dieses möglichen Duells. Für europäische Fans ist der Kampf trotz fehlender DACH-Verankerung besonders interessant, weil Makhachev zu den größten Zugpferden der UFC zählt und Titelkämpfe seiner Gewichtsklasse in Europa regelmäßig hohe Aufmerksamkeit erzielen.

Ein wichtiger Punkt ist zudem die Wirkung des letzten Auftritts von Prates: Nicht nur das Ergebnis, sondern die Kontrolle über Distanz, Timing und Schlagwirkung fiel auf. Cormier argumentiert deshalb, dass ein Titelkampf gegen Makhachev sportlich inzwischen leichter zu verkaufen sei als ein Duell mit Garry. Sollte die UFC diesen Kurs aufnehmen, dürfte die Entscheidung in den kommenden Wochen fallen.

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