Ein mögliches Duell zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua sorgt erneut für Schlagzeilen, doch vorerst richtet sich der Blick auf Furys nächsten Auftritt am Freitag, 11. April, im Tottenham Hotspur Stadium in London gegen Arslanbek Makhmudov. Für europäische Boxfans ist das Thema besonders relevant, weil ein britisches Schwergewichtsduell dieser Größenordnung weiterhin zu den größten realistischen Events auf dem Kontinent zählt.
Ein mögliches Duell zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua sorgt erneut für Schlagzeilen, doch vorerst richtet sich der Blick auf Furys nächsten Auftritt am Freitag, 11. April, im Tottenham Hotspur Stadium in London gegen Arslanbek Makhmudov. Für europäische Boxfans ist das Thema besonders relevant, weil ein britisches Schwergewichtsduell dieser Größenordnung weiterhin zu den größten realistischen Events auf dem Kontinent zählt.
Fury reagierte auf die jüngsten Berichte über einen möglichen Herbstkampf in Dublin demonstrativ zurückhaltend. Gegenüber iFL TV machte der frühere Weltmeister deutlich, dass er erst dann an konkrete Pläne glaubt, wenn Verträge unterschrieben sind. Diese Haltung passt zur Geschichte dieses Duells: Fury gegen Joshua wurde in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert, aber nie final umgesetzt.
Sportlich steht dennoch viel auf dem Spiel. Sollte Fury Makhmudov überzeugend schlagen, würde seine Verhandlungsposition für einen lukrativen Topkampf gegen Joshua deutlich steigen. Für Joshua wiederum wäre ein Sieg über Fury die Chance, seine Karriere im späten Stadium noch einmal grundlegend aufzuwerten und sich im Schwergewicht wieder ganz nach vorn zu schieben.
Gerade für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt das Szenario attraktiv. Beide Namen sind in Europa etabliert, beide haben regelmäßig in Großbritannien im absoluten Spitzensegment geboxt. Der Hauptkampf von Furys Event beginnt voraussichtlich in den späten Abendstunden MESZ; die genaue Übertragung für die DACH-Region hängt vom Rechteinhaber ab und sollte kurzfristig bei den offiziellen Anbietern geprüft werden.
Entscheidend ist nun zuerst der Auftritt in London. Wie beweglich Fury nach der Pause wirkt, wie sauber er die Distanz kontrolliert und wie er auf Makhmudovs Druck reagiert, dürfte mehr über einen möglichen Kampf gegen Joshua verraten als jedes neue Gerücht. Die nächsten Tage liefern also keinen Vertrag, aber womöglich ein klareres Bild.