Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury steht wegen eines alten Gegners wieder im Rampenlicht. Der 'Bronze Bomber' Deontay Wilder erneuerte in einem kürzlichen Interview mit dem Magazin The Ring langjährige Vorwürfe: Laut ihm habe Fury in zwei ihrer drei Kämpfe 'definitiv betrogen', und bald werde er angeblich 'Beweise' in seinem eigenen Dokumentarfilm präsentieren.
Wilder deutete sogar an, dass Fury angeblich wegen 'Betrugs' jetzt nicht in die USA einreisen könne.
Der 'Gypsy King' reagierte ruhig, aber mit klarer Ironie auf die Welle der Anschuldigungen und wählte einen unerwarteten Winkel - einen Vergleich mit seinen eigenen Niederlagen gegen Oleksandr Usyk.
'Ich habe in den letzten zwei Kämpfen nicht das Ergebnis erzielt, das ich wollte. Oleksandr hat mich geschlagen. Er, sein Team, sein gesamtes Umfeld - sie haben es gut gemacht. Das waren echte Lebenslektionen', sagte Fury in einer Videobotschaft.
Dann zog der Brite eine klare Parallele:
'So ist das Leben: Man bekommt nicht immer, was man will oder was man glaubt, genug bezahlt zu haben. Und nun? Man hört mich nicht weinen und jammern: 'Oh mein Gott, er hat betrogen!' Ich bin nicht so. Tränen werden nicht helfen.'
Wir erinnern Sie daran, dass Fury am 11. April in Großbritannien gegen Arslanbek Makhmudov kämpfen wird.