Jake Pauls Sieg über Mike Tyson sorgt auch Monate nach dem Kampf noch für Aufregung. Der Kampf zwischen dem 27-jährigen Paul und dem 58-jährigen Tyson ließ viele an ihren Köpfen kratzen.
Paul besiegte Tyson durch einstimmige Entscheidung in einem Kampf, der Rekorde brach, aber auch Aufsehen erregte. Das Texas Department of Licensing and Regulations gab grünes Licht für den Kampf als Profikampf. Doch das hielt die Leute, vor allem die Gelegenheitsfans, nicht davon ab, sich zu beschweren.
In den sozialen Medien verbreiteten sich Gerüchte wie ein Lauffeuer. Einige behaupteten, Tyson sei dafür bezahlt worden, still und leise zu verlieren. Andere konnten einfach nicht glauben, was sie sahen.
Jetzt haben sich auch britische Boxgrößen zu Wort gemeldet. Carl Froch, der früher die Super-Mittelgewichtsklasse beherrschte, brachte den Kampf im Gespräch mit Ricky Hatton zur Sprache.
Hatton, der als "The Hitman" bekannt ist, nahm kein Blatt vor den Mund. Seiner Meinung nach hat sich keiner der beiden Kämpfer wirklich angestrengt.
"Ich glaube nicht, dass Jake Paul es gegen ihn versucht hat", sagte Hatton. Ihm gefiel auch nicht, wie der Kampf den Fans verkauft wurde. "Ich habe nichts gegen Ausstellungen, ich habe schon eine gemacht. Aber man sollte ihn nicht verkaufen und sich gegenseitig die Erde in Rechnung stellen und ihn dann als richtigen Kampf ausgeben, obwohl er es nicht war."
Während des Kampfes blieb Paul aktiv und bestimmte das Tempo. Tyson, der einst als "The Baddest Man on the Planet" bezeichnet wurde, ging schnell die Luft aus. Nach der ersten Runde sah er angeschlagen aus und konnte kaum noch einen Angriff starten.
Paul sorgt im Boxsport immer wieder für Aufsehen, aber nicht immer aus den richtigen Gründen. Seine Siege kommen bei einigen Fans und Boxlegenden nicht gut an. Die ganze Sache hat eine größere Debatte über große Schaukämpfe und deren Präsentation in der Öffentlichkeit ausgelöst.