Ehemaliges Schwergewicht enthüllt wahres Motiv hinter dem Kampf gegen Mike Tyson: "Ich wusste, dass ich verliere"

Ronald Crawley 2. April 2025 14:10

Larry Holmes, der ehemalige Schwergewichts-Champion, hat kürzlich sein Bedauern über den Kampf gegen Mike Tyson im Jahr 1988 geäußert. Der legendäre Boxer gab zu, dass er nur wegen des Geldes aus dem Ruhestand kam.

Holmes, bekannt als "The Easton Assassin", hatte eine glänzende Karriere als Weltmeister im Schwergewicht von 1978 bis 1985. Er errang beeindruckende Siege gegen Boxgrößen wie Muhammad Ali und Earnie Shavers. Doch seine Entscheidung, gegen Tyson wieder in den Ring zu steigen, erwies sich als Fehler.

Tyson war eine Kraft, mit der in der Boxwelt gerechnet werden musste. Er begann seine Profikarriere mit 19 K.o.-Siegen in Folge und etablierte sich als einer der stärksten Schwergewichtler der Geschichte. 1986 schlug Tyson Trevor Berbick in der zweiten Runde k.o. und wurde WBC-Schwergewichtsweltmeister. Mit nur 20 Jahren stellte er einen Rekord als jüngster Schwergewichts-Champion aller Zeiten auf - eine Leistung, die bis heute Bestand hat.

Doch Tyson war noch nicht am Ende. Er besiegte James Smith im Kampf um den WBA-Titel und Tony Tucker im Kampf um den IBF-Gürtel und wurde damit unangefochtener Schwergewichts-Champion.

Vor diesem Hintergrund beschloss Holmes 1988, aus dem Ruhestand zurückzukehren und gegen Tyson anzutreten. Der Kampf endete damit, dass Tyson Holmes ausschaltete, eine Entscheidung, die Holmes heute bereut.

"Ich hätte nicht aus dem Ruhestand gegen ihn antreten sollen. Ich habe gegen Mike Tyson gekämpft und verloren. Er hat mich gestoppt."

Trotz der Niederlage erkannte Holmes die Schlagkraft von Tyson an:

"Tyson konnte schlagen, das kann man ihm nicht abnehmen."

Holmes glaubt, dass das Ergebnis anders ausgefallen wäre, wenn er Tyson in seiner besten Zeit gegenübergestanden hätte:

"Er hat sich vor dich gestellt und versucht, dich gegen die Seile zu drücken, aber in meinen besten Zeiten hätte er das nicht geschafft. Ich hätte ihn besiegt."

Auf die Frage nach seiner Motivation, aus dem Ruhestand zu kommen, antwortete Holmes offen:

"Geld. Es ist das Geld."

Holmes' freimütiges Eingeständnis in einem Interview mit The Telegraph wirft ein Licht auf den finanziellen Druck, der selbst legendäre Boxer dazu bringen kann, Entscheidungen zu treffen, die sie später bereuen. Seine Geschichte erinnert an die komplexen Realitäten, mit denen Sportler konfrontiert sind, auch wenn sie ihre Handschuhe an den Nagel gehängt haben.

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